...in der Legenden und Sagen wahr zu sein scheinen |
Ich arbeite viel mit Jugendlichen. Arbeite besonders gern mit und in der Natur. Die Themen sind immer ähnlich. Erwachsenwerden, sich selbst und des Geschenks des Miteinanders bewußter werden. Aus diesem Grund liebe ich es, besondere "unberührte" Orte zu entdecken. Der kleine Ausflug in eine Welt um die Ecke, in der Legenden und Sagen wahr zu sein scheinen, wirkt, denke ich noch lange in mir nach. Das was die Kirche früher heidnisch und heute esoterisch nennt ist es beides nicht.
Die Menschen die vor 2000 bis 3000 Jahren vor Bäumen knieten und um Vergebung flehten waren keine Esoteriker und schon gar keine Ungläubigen. Sie waren verbunden mit den ewigwährenden Zyklen unserer Erde. Ihre Rituale und Sichtweisen haben bis heute überlebt auch wenn sie durch die Kirche und den Kommerz verklärt und verwässert wurden. Und viel mehr hat die Zeit überdauert. Eine Stimmung, eine Atmosphäre in der Träume und Gefühle gedeihen können, die uns Menschen von jeher mit etwas Zeitlosem, etwas Allgegenwärtigem und unendlich Vielschichtigem verbinden. Dem Wesen der Natur.
Auf einem angeblich erloschenen Vulkan zwischen Kassel und Göttingen steht eine Tempelanlage um die so manche Archäologen aus unerfindlichen Gründen große Bögen machen. Es ist, als würden sich bestimmte Ort selbst davor beschützen erklärt zu werden. Vielleicht ist das auch besser so. Ich bin froh, da gewesen zu sein. Bin froh das meine Mutter dabei war, denn daher hat sich so mache Tür leichter öffnen lassen. Denn eines ist gewiß, auch wenn wir Männer das seit so langer Zeit zu vertuschen versuchen, der Ursprung ist weiblich, die Schöpfung ist weiblich und Frau Holle ist nur ein anders Wort für Fruchtbarkeit.
Wir sind Beschützer und Tanzpartner. In diesem Sinne, darf ich bitten?
Dion M. Beeck
Zuletzt geändert am: 03.09.2009 um 17:33
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