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Meine Rückkehr nach Avalon

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Nachdem ich drei Jahre lang den innerlichen Ruf verspürt habe, das  Land von Frau Holle zu erreichen, bin ich endlich dort angekommen. Zwischen 7:00  und  8:00 Uhr morgens war ich am Teich von Frau Holle. Die märchenhafte Atmosphäre war voller Kraft. Diese Energie  strömte durch meine Handflächen, worauf diese anfingen sich
in einer begrüssenden Bewegung von alleine zu bewegen. Dabei  empfand ich ein  Gefühl  von Stärke  und Wohlsein. Auf dem Waldweg berghoch hörte ich das glockenhelle Lachen eines jungen Mädchens. Als ich mich umdrehte,  habe ich sie gesehen, sie ging ein Stück in Richtung Wald bevor sie verschwand. Ich bin ihr dann auf ihrem Weg in die entsprechende Richtung nachgefolgt. Das alles kam mir seltsam vertraut und bekannt vor. Nach ein paar Metern habe ich das junge Mädchen als erwachsene Frau vor mir wiedergesehen und wir verschmolzen miteinander.
Für mich war klar, dass es sich um eine meiner vergangenen  Inkarnationen
handelt. Überwältigend für mich war die Erkenntnis, dass  ich mich als Hüterin
dieses Ortes fühlte. Den weiteren Spaziergang habe ich im Körper dieser Frau gemacht. Ich spürte meine langen Haare bis zum Boden. Ich spürte meine
Verantwortung für  diesen Platz und die Umgebung. Ich habe angefangen den Weg aufzuräumen, den ich entlanggegangen bin, z.B. geknickte Bäume aufzurichten. Ich spürte ihn mir tiefes Wissen und eine starke Bewusstheit. Etwas später  sah ich mich von hinten als alte Frau mit weissen Strähnen im Haar. Da wusste ich, dass ich mein gesamtes Leben an diesem Ort verbracht hatte. Danach bin ich in die jetzige Zeit zurückgekommen und den Waldweg bis zum Kalbe See gegangen. Den See  und an die Höhle von Frau Holle hatte  ich schon vor einem Jahr mit meiner Tochter Irina besucht. Aber mein Ziel war es,  den von Ihnen beschriebenen Tempel von Frau Holle zu finden. In dem Moment  kamen mir zwei Menschen entgegen. Aus Ihren Erklärungen dachte ich zuerst der Tempel  wäre in der Nähe des Klosters zu finden.
Die zwei  Menschen waren so freundlich mir den Weg zum Kloster zu weisen.
Das Kloster habe ich aufgesucht und gespürt, dass ich auf dem falschen Weg
bin. Nach dem Telefonat mit Ihnen bin ich zum Teich zurückgegangen und habe die
Anweisungen aus Ihrem Buch erneut  gelesen.   Ich begriff, dass ich, um den Tempel zu
erreichen , mit niemanden sprechen durfte. Schweigend machte ich mich auf den Weg  und fand  ihn diesmal  mühelos. Irgendwann stiess  ich auf die beschriebene alte Tempelmauer. Ich stellte mich in das Zentrum der Struktur und habe darum gebeten das Gebäude in seiner ursprünglichen Form sehen zu dürfen. Kurz darauf entstand ein sehr deutliches Bild vor meinem inneren Auge: Die Wände waren massiv und aus Stein mit schmalen, hohen Fenstern. Das Dach war kuppelförmig mit einer pyramidialen Innenstruktur. Mir war die Wichtigkeit dieser Tatsache bewusst.
Ich sah junge und erwachsende Frauen und hörte ihre Stimmen. Mir wurde klar, dass es ein reiner Frauentempel war. Dann ging ich weiter  bis ich zu meiner rechten eine 3 m hohe Mauer entdeckte, welche halbkreisförmig  die Überbleibsel eines altes Baumes
umschloss. Unter dem Baum fand ich den von Ihnen beschreibenden Altarstein. Auf diesem lagen schon viele Münzen.  Da ich keine Münzen bei mir trug, weihte ich der Göttin Wasser, Brot und ein paar persönliche Sachen. Danach stellte ich mich vor den Altar und fing an zu beten. In dem Moment habe ich die Kirchenglocken aus dem Dorf gehört, welche die Uhrzeit 11:00 Uhr anzeigten. Während des Gebetes passierten einige seltsame Dinge: Ich sprach zur Göttin und ein starker Lichtstrahl durchdrang mich wasserfallartig. Auf einmal sah ich , wie ich in ein silberweisses Kleid mit
langer Schleppe und breite Ärmel gekleidet wurde. Danach wurde mir eine Krone auf den  Kopf gesetzt. Meine Haare wurden  lang, meine Hände gingen von alleine nach oben und wieder auseinander. Aus  meinem Ärmel  ergoss sich ein Strom von Münzen
und anderer Gaben über meine Umgebung. Ich vergrösserte mich bewusst um einen noch grösseren Kreis mit meinem Segen zu beschenken. Diese Vergrösserung  führte ich nocheinmal  erfolgreich durch und liess aus meine Ärmeln den Segen für die Erde verströmen. Ich bedankte mich und ging berauscht und den Weg zurück. Mein Gang war sehr leicht und gerade, mit majestätischem Schritt. Ich fühlte noch immer meine langen Haare, das Kleid und die Krone auf meinem Kopf. Dann erinnerte ich mich an eine kleine Treppe, welche ich auf dem Hinweg gesehen hatte. Diese Treppe ging ich hoch durch Dornensträucher und unter gefallenen Bäumen eine zweite Treppe hoch.  Da stand ich wieder vor dem Altarstein, doch diesmal von der anderen Seite. Ich hatte in Ihrem Buch über eine Spirale in der Nähe vom Altar gelesen und hielt nach ihr Ausschau. Zur Linken des Altarsteins zwischen drei Bäumen nahm ich eine in mich
fliessende Kraft war. Ich stand auf diesem Ort und genoss diese Kraft. Kurz darauf entschloss ich mich zurück zum Auto zu gehen. Ich spürte eine starke Veränderung in mir. Auch ein starkes Gefühl von Einsamkeit, gepaart mit einer leichten Traurigkeit. Es ist jetzt  eine Woche vergangen,  und ich spüre immer noch das weisse Keid an mir, meine langen Haare und die Krone,  die Kraft und das Gefühl der Veränderung
sind geblieben. Seit diesem Erlebnis sind viele offene Fragen für mich aufgetaucht.
„Überraschenderweise“ wartete zu Hause schon das Hörbuch die Wälder von
Albion welches mir eine Freundin vorbeigebracht hat. Diese haben mir geholfen einige Dinge besser zu verstehen.
 

Zuletzt geändert am: 03.09.2009 um 17:52

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